Plau am See

Er ist nicht hoch, der Burgturm in Plau am See,

letzter Zeuge einer mittelalterlichen Befestigungsanlage. Ein Rentner kassiert den Eintritt. Er weiß, unaufgefordert, viel über vergangene und DDR-Zeiten zu erzählen. Der Alte Mann hat ein kleines heimatkundliches Museum zusammengetragen. Mich faszinieren die Tintenfüller aus Glas, die ich als Grundschüler benutzt habe, aber längst aus meinem Gedächtnis verschwunden waren.. Man kann einen Kerker besichtigen. Er ist gewisser Maßen der Keller des Turmes. Keine Stufen, Leiter oder Treppe führen hinunter. Eine nackte Glühbirne an einem langen Kabel erleuchtet diesen unwirtlichen Schacht. Über einenWeidenkorb an einem Strick erhielt damals der „Eingespunte“ sein Wasser und Brot, wenn man ihn nicht gerade wieder einmal vergessen hatte.
Der Blick aus den Schießscharten kleinen Luken geht über den Plauer See und ist gar nicht so „trist“, wie es der Name „Griese Gegend“ vermuten läßt. Zumal, es war im Mai und die Sonne schien.

Werbeanzeigen

Über meinkerbholz

ein oller Rentner, der sich darüber freut, wenn sein Geschreibe hier gelesen wird.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s