…immer noch auf Polenreisen

Rastenburg (Ketrzyn) Stadtrechte seit 1357
Georg hat sich den Turmschlüssel besorgt und führt uns mit spürbarem Stolz auf den Turm „seiner“ Kirche.

Er weiß von einem Verließ hier im Turm der alten Wehrkirche St. Georg. Die Renovierung ist noch nicht bis ins Turminnere vorgedrungen. Die Tauben haben alle Freiheiten, und ihre Hinterlassenschaften bedecken das Geländer der Treppe und unsere Hosenbeine und Schuhsohlen mit weiß- grau-grünlichem Guano. Gunter blies einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen. Georg zeigt uns von hier oben die Tischlerei seines Großvaters, die Gebäude der alten Zuckerfabrik und die Geleise der Bahnstrecke blinken herüber. Rastenburg zeigt sich uns in seinem spröden, spätherbstlichen Charme.

Auf unserer zweiten Polenreise, 2001, haben wir in Polen zwar Berge in Zakopane bestiegen, aber keine Türme. Dieses tat ich mit unserem Dok, Wolf-Dietrich,  auf der Rückreise in dem deutschen Görlitz.
Wir hatten nur einen kurzen Zwischenstopp eingelegt und der Bus hielt auch schon wieder auf dem Markplatz. Trotzdem sind wir, obwohl es Eintritt kostete, flink die Treppen hinauf gehechtet. Und der Blick über diese Stadt mit ihren gut erhaltenen, alten Gebäuden, Kirchen und Türmen hat sich gelohnt.

Über meinkerbholz

ein oller Rentner, der sich darüber freut, wenn sein Geschreibe hier gelesen wird.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s